Sexualpädagogik - mehr als reine Wissensvermittlung

Sexualität ist Lebensenergie. Sie gehört für jeden Menschen von Anfang an dazu und verändert sich individuell ein Leben lang. Dabei geht es um Identität, Beziehung und Lust.

Solche Fragen von Jugendlichen zeigen die intensive Auseinandersetzung mit Liebe, Freundschaft, Partnerschaft, Sexualität und Verhütung:

  • Gibt es wirklich die wahre Liebe?
  • Wie weiß ich, ob es der/die Richtige ist?
  • Was ist, wenn es beim ersten Mal nicht so toll ist?
  • Welche Arten der Verhütung gibt es?
  • Wer muss eher darauf achten, dass verhütet wird?

Wir wollen, dass Jugendliche ihre Sexualität lebensbejahend, lustvoll und angstfrei leben lernen - mit gesundem Respekt sich selbst und anderen gegenüber. Dafür stärken wir Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, regen zum Nachdenken über Geschlechterrollen an, unterstützen bei der Entwicklung eines positiven Körpergefühls und vermitteln Wissen über körperliche Vorgänge.

Unsere Veranstaltungen in Schulen und außerschulischen Jugendgruppen sind projektbezogen und trägerübergreifend organisiert. Dabei geht es um:

  • Verhütungsmittel konkret
  • schwanger werden, Schwangerschaftskonflikte, Lebensplanung
  • Sexualität und Sprache
  • Geschlechterrollen
  • Beziehungen - Wünsche und Erwartungen
  • Mythen über Sexualität und Verhütung
  • Werte und Normen eigener und fremder Kulturen
  • Körper und Pubertät
  • sexuelle Orientierung

So arbeiten wir …
Unsere jeweiligen Methoden orientieren sich an der Zielgruppe. Neben unterschiedlichen Gesprächsformen gibt es Elemente der Spiel- und Theaterpädagogik sowie Gruppenarbeit.
Die verschiedenen Rahmenbedingungen, Termine, Ort, Zeitumfang und Kosten besprechen Sie bitte individuell mit den MitarbeiterInnen der Sexualpädagogik.

Das wollen wir erreichen …

  • Gestaltung einer selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Sexualität
  • die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Geschlechtsrolle
  • ein Bewusstsein für den eigenen Körper entwickeln
  • ein verantwortlicher Umgang mit und Kenntnis über Empfängnisverhütung und sexuell übertragbare Krankheiten
  • die Stärkung von Beziehungskompetenz
  • die Förderung der Sprach- und Kommunikationsfähigkeit
  • die Förderung von Selbstbewusstsein, Konfliktfähigkeit und Abgrenzungsfähigkeit
  • die Förderung von Medienkompetenz